Der Silent Cubes Langzeitspeicher ist nicht in der Lage, Kopiervorgänge auf die Head Unit zu verifizieren. Um fehlerhafte Kopiervorgänge zu erkennen und falsch beziehungsweise nicht vollständig eingelagerten Daten vorzubeugen, empfehlen wir Ihnen dringend, eine Software wie zum Beispiel Robocopy einzusetzen, die diese Aufgabe übernehmen kann.
Über das für jedes Volume einstellbare Mindestalter (mindestens 20 Sekunden, maximal 300 Jahre) können Sie dem Verifizierungsprozess ein entsprechendes Zeitfenster einräumen. Wählen Sie abhängig von Ihrer Software ein hinreichend hohes Mindestalter.
Wichtige Hinweise für den Einsatz von Robocopy in Windows-Umgebungen: Bei aktiver Funktion Optimierungen für Robocopy, die sich für jedes Volume separat einstellen lässt, ignoriert das System Dateien mit folgender Modification-Time beim Archivieren auf die Silent Cubes:
01. Januar 1980 00:00:00 GMT bis 02. Januar 1980 00:00:00 GMT.
Dateien mit einer Modification-Time innerhalb dieses Zeitfensters stuft Robocopy als noch nicht abgeschlossen ein. Dementsprechend gibt die Head Unit diese Dateien nicht an die Speichereinheiten weiter. Sie bleiben ausstehend und können bei Bedarf wieder gelöscht oder überschrieben werden.
Bei einem fehlgeschlagenen Kopiervorgang mit Robocopy sind unvollständig übertragene Dateien also durch eine Modification-Time, die in dem angegebenen Zeitfenster liegt, erkennbar. Die Gründe für einen fehlgeschlagenen Kopiervorgang können vielfältig sein:
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Abbruch im Netzwerk
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Schwaches Netzwerk (Time Out)
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Fehlende Parameter beim Kopierprozess mit Robocopy, die eine Wiederaufnahme der Kopierprozesse bewirkt hätten (Parameter /Z)
Robocopy kann solche als unvollständig markierte Dateien bei einem erneuten Kopierversuch durch geeignete Wahl der Parameter entweder wieder überschreiben oder löschen, bevor sie endgültig in den Silent Cubes gespeichert werden.
Mehr Informationen zu Robocopy und den Parametern finden Sie im Internet unter http://en.wikipedia.org/wiki/Robocopy